1. Rammen mit dem Schlaghammer
Hydraulische oder dieselbetriebene Hämmer werden zum Einrammen von Pfählen durch wiederholte vertikale Schläge eingesetzt. Sie eignen sich für dichte Böden und großflächige Projekte. Sie bieten eine gute Rammkraft und sind auch für lange Pfähle geeignet, verursachen jedoch einen hohen Lärm- und Vibrationspegel.
2. Vibrationshammer-Eintreiben
Der Bodenwiderstand wird durch hochfrequente Vibrationen verringert. Geeignet für sandigen oder lockeren Untergrund sowie für Arbeiten im urbanen Raum. Sie sind leiser und schneller als Schlaghämmer, jedoch weniger effizient in hartem oder bindigem Boden.
3. Hydraulisches Einpressen (geräuschloses Rammen)
Es versenkt die Pfähle vibrations- und geräuschlos im Boden. Besonders geeignet für dicht besiedelte Stadtgebiete. Sehr leise und umweltschonend, allerdings langsamer und teurer.
4. Wasserstrahlschneiden (Hilfsverfahren)
Es gibt Wasser ab, um das Verstopfen verdichteter Sandböden zu erleichtern. Es trägt in Verbindung mit anderen Techniken zur Effizienz bei, aber ein effizientes Wassermanagement ist entscheidend.