1. Gebäudeabmessungen und Grundriss
Die Größe des Lagers sollte anhand der Lagerkapazität, der Anordnung der Geräte und zukünftiger Erweiterungspläne bestimmt werden.
Typische Parameter sind:
Breite: 15 m – 60 m+
Länge: Individuell an die Projektanforderungen angepasst
Traufhöhe: 6 m – 15 m+
Säulenabstand: 6 m – 9 m
Dachneigung: 5 % – 15 %
Eine stützenfreie Konstruktion maximiert den nutzbaren Innenraum und verbessert die betriebliche Effizienz.
2. Tragwerksplanung
Gängige Tragwerksysteme sind:
Portalrahmenstruktur
Mehrfeld-Stahlkonstruktion
Schwerlast-Industriestahlrahmen
Krangestützte Stahlkonstruktion
Hochfeste Stahlwerkstoffe wie Q235B, Q355B, ASTM A36, ASTM A572 Grade 50 und ASTM A992 werden häufig für Stützen, Träger und Aussteifungssysteme verwendet.
3. Optionen für Dach- und Wandverkleidungen
Je nach Klima und Wärmedämmungsanforderungen können unterschiedliche Fassadenmaterialien ausgewählt werden:
Einzelnes Stahlblech
Sandwichpaneel (PU, PIR, Steinwolle, EPS)
Wellblechplatte
Isolierte Verbundplatte
Isolierte Paneele bieten eine hervorragende Wärmedämmung und Energieeinsparungen für Lagerhallen in heißen wie kalten Regionen.
4. Wind- und Erdbebenbeständigkeit
Lagerhallen in Stahlbauweise können gemäß den örtlichen Bauvorschriften und Umgebungsbedingungen geplant werden.
Zu den Gestaltungsfaktoren gehören:
Windlast
Schneelast
seismische Belastung
Anforderungen an die Regenwasserableitung
Dies gewährleistet langfristige strukturelle Sicherheit und Zuverlässigkeit.
5. Lade- und Betriebsanforderungen
Bei der Gestaltung sollte Folgendes berücksichtigt werden:
Gabelstaplerbetrieb
Lagerung von Schwergeräten
Zwischenetagen
Brückenkräne
LKW-Verladestellen
Automatisierte Lagersysteme
Maßgeschneiderte Lösungen verbessern die Workflow-Effizienz und senken die Betriebskosten.